Inklusion
Kommunale Inklusionsvermittlung im Rathaus
Inklusion vor Ort – gemeinsam Nußloch gestalten
Inklusion bedeutet: Alle Menschen gehören dazu – ganz selbstverständlich. Egal ob mit oder ohne Behinderung, jung oder alt. Damit das im Alltag nicht nur ein schönes Wort bleibt, gibt es seit Oktober 2024 in Nußloch die Kommunale Inklusionsvermittlung (KIV). Ihr Ziel ist es, gleichberechtigte Teilhabe für alle Bürger*innen zu fördern und Barrieren abzubauen.
Im Rathaus ist Lisa Wagner als kommunale Inklusionsvermittlerin für Sie da. Sie wird ehrenamtlich von Andrea Lichter unterstützt. Gemeinsam sind sie Anlaufstelle für Menschen mit und ohne Behinderung, für Angehörige, Vereine, Organisationen und Arbeitgeber*innen. Die KIV hören zu, vermitteln, vernetzen und begleiten. Gleichzeitig sensibilisieren sie Verwaltung und Bürgerschaft für Inklusion, Barrierefreiheit und Teilhabe in der Gemeinde.
Darüber hinaus unterstützt die Kommunale Inklusionsvermittlung den Beirat von Menschen mit Behinderung (BMB), der seit Herbst 2025 besteht. Der BMB bringt die Perspektiven und Erfahrungen von Menschen mit Behinderung direkt in kommunale Entscheidungsprozesse ein. Wenn Ihnen etwas auffällt, das Inklusion erschwert, oder wenn Sie ein konkretes Anliegen zu Barrierefreiheit oder Teilhabe haben, wenden Sie sich gerne an das KIV-Team. Denn Inklusion gelingt am besten, wenn wir sie gemeinsam gestalten.
Kommunale Inklusionsvermittlung
Lisa Wagner
Mail: inklusion(@)nussloch.de
Tel.: Telefonnummer: 06224/901-116, donnerstags 9-11 Uhr
Hintergrund
2014 startete das erste KIV-Modellprojekt „KIV – Für mehr Inklusion in Kommunen“ im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. Es wurde initiiert vom Hofgut Himmelreich Gmbh in Kirchzarten bei Freiburg und unterstützt durch die 1a Zugang Beratungsgesellschaft. Es folgten nach und nach weitere Landkreise und 2024 der Rhein-Neckar-Kreis mit weiteren Städten und Gemeinden. Ende Oktober 2024 ist nun auch in Nußloch das Projekt „KIV – Für mehr Inklusion in Kommunen“ gestartet.
Das Projekt wird umgesetzt in Kooperation mit Silke Ssymank, Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderung im Rhein-Neckar-Kreis. Sie wird unterstützt von Vertreterinnen und Vertretern des Inklusionsbeirats Rhein-Neckar-Kreis.
